Montag, 26. August 2013

Ausprobiert: Garnier Olia

Meine Lieben,


endlich durfte ich die neue Farbe von GARNIER testen, "Olia", überwiegend aus Öl. Ich wusste nicht mehr ganz so genau, welche Farbe ich mir ausgesucht habe. Deshalb war der Überraschungseffekt gleichermaßen vorhanden.





Als "Mid-Tweenty" bin ich leicht schockiert, bereits grau-weiße Haare mein Eigen nennen zu dürfen. Es ist vielleicht weniger schlimm für meine Mama, aber da ich dunkelbraunes (meine Oma sagt immer "schwarzes") Haar habe, fällt das umso mehr auf :-(



Ich färbe meine Haare jetzt nicht regelmäßig, weil zu meinem Leiden auch Haarausfall gehört. Aber das ist ein anderes Thema.


Für meinen Test bei GARNIER habe ich mir -Überraschung- den Farbton „Haselnuss“ ausgesucht. Ich wollte etwas nehmen, was ich sonst nicht nehmen würde, weil ich mich im Laden nicht trauen würde :-D Die Farbe hat einen rötlichen Touch.

 
 


**Herstellerversprechen**

Olia zeichnet sich durch nachfolgende Besonderheiten aus:
• innovative Öl-Technologie basierend auf 60% Öl
• mit natürlichen Blumenölen - ohne Ammoniak
• für eine überwältigend intensive Farbkraft und 


für eine Verbesserung der sichtbaren Haarqualität

Meine letzte Coloration war nun mindestens 3 Monaten her und mein vorheriger Farbton „Dunkle Schokolade" ist bereits rausgewachsen.


**Vorbereitung**

Der Hersteller rät vor der Anwendung zu einem Verträglichkeitstest, der genau beschrieben ist. Da ich in meiner Colorations"karriere" noch nie allergisch auf einen Inhaltsstoff reagiert habe, habe ich keinen Test durchgeführt. Für Allergiker rate ich an dieser Stelle, diesen durchzuführen.
Da ich mir meine tollen Klamotten nicht einsauen will, muss ich ein altes Top suchen sowie aaaalte Handtücher. Gut, dass Mama letzteres in Hülle und Fülle hat. Immer daran denken, die Haut am Haaransatz mit einer fettigen Creme einzuschmieren.

Das Haar wird vor der Coloration nicht gewaschen. Denn so ist die Kopfhaut durch ihren natürlichen Säureschutzmantel nicht so empfindlich und lässt die Farbe passieren.


**Entwicklercreme**

Sie ist in einer der Kunststofftuben enthalten und wird in das Gefäß gegeben.
 





 

 


**Colorationscreme**

Eine wirklich wundervoll duftende Farbcreme. So ganz und gar nicht wie eine Haarfarbe. Wenn ich so zurückdenke, erinnere ich mich an eine Coloration *Marke wird an dieser Stelle nicht genann, spricht aber so ziemlich für alle Farben*, bei der ich beim Auftragen bereits keine Luft bekommen habe und meinen Freund um Sauerstoff bat. Die Farbcreme riecht tatsächlich blumig, aber dennoch leicht. Der Inhalt dieser Tube wird ebenfalls komplett ins Gefäß gegeben.















 

**Halterung**

Die Auftrageflasche wird nach dem Entleeren der Farbe wieder verschlossen und nun kräftig geschüttelt. Die beiden Komponenten müssen ordentlich vermischt werden.






Zum sicheren Stand der Flasche hat Garnier eine Halterung gebastelt: auf der Packungsrückseite gibt es eine angelochte Aussparung, 


die vorgesehen ist, um den Behälter aufrecht zu halten zu können.

 



**Die fertige Farbmasse**

Eine wunderbar cremige und homogene Masse ist entstanden. Man sieht nun an der leicht rosa Farbe, dass der Oxidationsvorgang bereits eingesetzt hat und es sollte zügig mit dem Auftragen beginnen.


**Verschluss**

Dazu bricht man einfach den Verschluss ab. Durch die „Flügelchen“ fällt mir das superleicht. 



**Handschuhe**

Kennt Ihr diese viel zu großen und durchsichtigen Plastik-Handschuhe aus diversen Home-Farbbehandlungen? Sie behindern die Arbeit durch viel zu lange und weite Fingerspitzen. Irgendwie hat es mich gefreut, dass diese Dinger mal schwarz sind. 



 
Sie sind gar nicht groß wie sonst und lassen sich damit viel besser arbeiten. 


**Das Auftragen**


Sollte die letzte Farbbehandlung mehr als 3 Monate her oder dieses die erste Färbung sein, würde man nun das komplette Haar behandeln.
Das ist genau mein Fall. :-)



**Die Auftrageflasche**

Sie ist durch seine ovale Form sehr handlich, mit deren Spitze ich ganz einfach Farbe auf Scheitel für Scheitel die geschmeidige Creme auftragen.
In etwa 2 cm breiten Abständen trage ich die Farbe auf. Die Creme lässt sich dabei tropffrei und einfach dosieren.
Nach dem Auftragen soll man das Produkt ein wenig ins Haar einmassieren.






**Einwirkzeit**

Die Farbe sollte nun 30 Minuten einwirken. 


**Abspülen**

Vor dem Abspülen sollte die gesamte Farbmasse noch einmal mit den Händen einmassiert werden.

 


Dann etwas warmes Wasser über das Haar geben und langsam auswaschen. Olia enthält zudem waschaktive Substanzen und schäumt deshalb beim Auswaschen ein wenig. Ein zusätzliches Benutzen von Shampoo ist daher nicht notwendig.
Nun kann das Haar endgültig gründlich ausgewaschen werden.


**Seide&Glanz-Pflegekur**





Der Hersteller empfiehlt eine haselnussgroße Menge dieser in der gleich duften Kur aufzutragen.
Für mein schulterlanges Haar benötige ich ein wenig mehr, aber es bleibt noch was in der Tube, damit ich es beim nächsten Waschgang auftragen kann. Meine Mama verteilt die Creme auf Ansatz, Längen und Spitzen.
 

Nach 3 Minuten kann ich die Pflege gründlich runterspülen. Ich wollte gerne eine Kur für den Farberhalt - das ist ein Anfang. Denn eine farbschützende Kur ist für das Haar sehr wichtig nach einer chemischen Behandlung. 

**Ergebnis**

Wie immer nach einer kürzlichen Farbbehandlung ist das Farbergebnis sofort nach der Behandlung sehr satt.
Mein Haar fühlt sich super gepflegt an. Ich bin mit dem Farbergebnis sehr zufrieden, meine Problemzonen im Haar wurden vollkommen abgedeckt. 







Meine Kopfhaut hat das Produkt super vertragen, ich habe zu keiner Zeit ein Jucken oder Brennen verspürt.

Die Farbe ist nach wie vor haselnussig, die Farbe ist noch immer intensiv, auch wenn sie keinem meiner Kollegen aufgefallen ist. 

FAZIT:

Bei einem Kaufpreis von ca. 5 Euro ist das ein absolut tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. GARNIER hat einen kleinen Durchbruch, wie dem Anwender die Anwendung leichter und komfortabler gemacht werden kann. 

Ich bin in allen Punkten zufrieden: Die Anwendung ist easy; der Duft ist im Gegensatz zum den Vorläufern bombastisch angenehmen; die Wirkung und das Farbergebnis entfalten sich.
Weil hier alles stimmt, kann OLIA auf alle Fälle weiterempfehlen und würde mit der Farbe weiterhin spielen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen